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Biofeedback-Therapie
Zwei Worte, ein Begriff - Bio: das Leben, Feedback: die Rückkopplung. Biofeedback beschreibt damit die Rückkopplung, besser die Rückmeldung eines oder mehrerer biologischer Signale.

Ohne dieses Feedback wäre der Mensch nicht in der Lage zu existieren, sich zu entwickeln. Wir erleben, erfahren und verarbeiten. Wir lernen. Eine große Rolle spielen dabei die Sinne. Ein Beispiel ist die aufrechte Haltung. Um den Körper im Gleichgewicht zu halten, muss die Haltung ständig kontrolliert werden. Das Gleichgewichtsorgan im Ohr, unser Gehirn, das Auge und die Körpermotorik sind dazu notwendig. Das ist nur möglich, wenn jedes System mit dem anderen gekoppelt ist, also rückmeldet und reagiert. Ein eingespieltes Team, das voneinander abhängt. Viele der Regelkreise in unserem Körper laufen unbewusst ab. Erst, wenn ein System ausfällt oder überreagiert, fällt auf, wie wichtig es für unsere Existenz ist.

Entgleist einer der Regelkreise, wie wir es beispielsweise beim Tremor, der Spastik oder Herzrhythmusstörungen finden, muss diese Störung therapiert werden. In vielen Fällen erhält der Patient Medikamente, die Einfluss auf die Kontroll- und Steuerungsvorgänge im Körper nehmen. Der Nachteil: Die Medikamente müssen häufig sehr lange eingenommen werden, Nebenwirkungen sind nicht immer auszuschließen. Daher liegt es nahe, eine Therapieform anzuwenden, mit deren Hilfe der Patient lernt, solche Fehlfunktionen möglichst selbst zu behandeln, indem er sie kontrolliert und bewusst steuert. Natürlich gelingt dies nicht von heute auf morgen. Zunächst muss er lernen, seine Vitalfunktionen zu verstehen und erfahren, wie er reagiert und welchen Einfluss er auf seine Reaktionen nehmen kann. Sehr hilfreich ist dazu ein System außerhalb des Körpers, das die Reaktionen im Innern widerspiegelt.

Die Biofeedback-Therapie

Biofeedback-Therapie ist eine computerunterstützte oder auch apparativgestützte Verhaltenstherapie, bei der der Patient lernt, die Körperfunktionen willentlich zu beeinflussen. Damit ist dieses Verfahren bei vielen Indikationen eine echte Alternative zur medikamentösen Therapie. Sensoren messen zum Beispiel die Muskelspannung, den Hautwiderstand und die Herzfrequenz. Diese Werte werden grafisch umgewandelt, unterstützt durch Tonsignale und wechselnde Lichtzeichen. Der Patient sieht und hört, er erlebt, was gerade in seinem Inneren vorgeht. Gemeinsam mit dem Therapeuten entwickelt er Mechanismen, mit deren Hilfe er gezielt Einfluss auf die jeweiligen Körperfunktionen nehmen kann, und er sieht die Erfolge direkt vor sich. Immer besser und immer schneller kontrolliert er so beispielsweise die Mechanismen, die zu einer Migräneattacke führen können, oder auch den Spannungszustand seiner Muskeln, zum Beispiel die Beckenbodenmuskulatur, um eine Inkontinenz zu vermeiden.

Daher sollte der Patient zusätzlich zu den Biofeedback-Sitzungen bei seinem Arzt zu Hause auch "Hausaufgaben" erledigen. Der behandelnde Arzt kann dazu konkrete Hinweise geben, die individuell abgestimmt sein sollten. Nach etwa zehn Sitzungen sollte sich ein Therapieerfolg eingestellt haben. Der Patient kann jetzt, ohne auf das Biofeedback-Gerät angewiesen zu sein, seine Körperfunktionen gezielt steuern. Ohne ein Feedback-Signal direkt wahrzunehmen, kann er die entsprechende Körperfunktion beeinflussen. Sinnvoll ist eine regelmäßige Auffrischung der Biofeedback-Therapie, um unter Kontrolle zu sehen, ob die erlernten Mechanismen noch effektiv einsetzbar sind, oder gegebenenfalls neue Verhaltensmuster erlernt werden sollten.

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Therapeuten: Praxis
Dr.Hemm
Praxis
A. Noll
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