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Kochsalzinjektion nach Dr. Desinzza
Unsere Wirbelsäule hat nicht nur Stütz- und Haltefunktion zu erfüllen, sondern schützt auch das Rückenmark und die davon ausgehenden Nerven. Gleichzeitig muss die Wirbelsäule aber auch beweglich sein. Doch auch sie ist nicht vor Verschleiß geschützt. Zwischen den Wirbeln befinden sich bindegewebig-knorpelige Scheiben, die Bandscheiben, die funktionell dem Gelenkknorpel und der Gelenkschmiere entsprechen.
Sind die Bandscheiben nun abgenutzt oder besteht ein Bandscheibenvorfall, so entstehen dadurch Entzündungen, die heftige Schmerzen verursachen.

Schmerzfreiheit zu erlangen, ist das Behandlungsziel der Kochsalzinjektion. Dazu wird direkt in die Region der betroffenen Nerven an der Wirbelsäule isotone Kochsalzlösung injiziert (0,9%iges Natrium-Chlorid, wie es auch bei Infusionen verwendet wird) zu der nach Bedarf auch homöopathische Medikamente beigemischt werden. Dadurch gelangen die entzündungshemmenden und regenerierenden Homöopathika direkt an den Ort des Geschehens. Somit wird auch die Mikrozirkulation angeregt, so dass die Nerven wieder ihre normale Aktivität entfalten können.

Da diese Injektionen mit sehr dünnen Nadeln durchgeführt werden, ist nur wenig zu spüren. In der Regel werden 12 bis 16 Sitzungen benötigt (am besten zwei pro Woche), wobei je nach Ausdehnung des Schmerzareals 6-10 Injektionen nötig sind. Um den Behandlungserfolg zu erhalten bzw. um Rezidiven vorzubeugen, ist eine jährliche Auffrischung anzuraten.

Buchtipp: Dr. med. Volker Desnizza: Schmerzfrei durch Kochsalz, Köln 1996.

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