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Naturheilkunde TCM

Störungen des Hormonhaushalts bei Mann und Frau

Endokrinologie, Gynäkologie/Andrologie und die Behandlung mit Akupunktur/Kräutern

siehe auch: Kinderwunschsprechstunde, Hashimoto, Autoimmunkrankheiten

Von Hashimoto und Basedow über das PMS bis zur Fruchtbarkeitsstörung: Hormone steuern unser Leben

Hormonelle Störungen können sich in vielen Bereichen des Organismus bemerkbar machen, da Hormone nahezu alle Vorgänge im Menschen steuern. Die Schilddrüsen-Hormone regulieren z.B. den Stoffwechsel - bei Über-, Unterproduktion. Bei Entzündungen wie der Hashimoto-Krankheit und dem M. Basedow kann es zu umfassenden Veränderungen in Stoffwechsel, Verdauung, Stimmungslage etc. kommen. Mehrere Monate kann die Schilddrüsen-Funktion aber auch nach einem Virusinfekt beeinträchtigt werden: es kann zu einer schmerzhaften Thyreoiditis de Quervain kommen.

Die Hormone der Nebennieren regulieren z.B. die Reaktion auf Stress (z.B. Blutdruck), die der Hirnanhangsdrüse wiederum Funktionen in Fortpflanzung und Sexualität.Länger dauernder Stress kann die sensiblen regelkreis und Steuerungen zwischen den einzelnen hormonellen Zentren durcheinander bringen und zu Burnout, Diabetes, Schlafstörungen und Depressionen führen.

Die chinesische Medizin kennt bei Krankheiten keine Unterscheidung zwischen Körper, Geist und Seele, sondern sieht den Menschen immer als Ganzes. Daher ist es häufig sehr erfolgsversprechend mit ihren Methoden wie Akupunktur und chin. Arzneimitteln, also traditionellen Kräuterrezepturen das Gleichgewicht wieder herzustellen - und nicht nur die "Blutwerte" zu korrigieren.

Körperliche Störungen (Schmerzen z.B.) gehen mit seelischen Veränderungen einher, emotionale Störungen ("Stress") können sich körperlich bemerkbar machen. Bei uns werden hingegen viele Störungen entweder als "psychisch verursacht" nicht richtig ernst genommen oder mit Hilfe von Psychopharmaka, bestenfalls noch mit Psychotherapie behandelt. Beispielhaft gilt das z.B. auch für das Prämenstruelle Syndrom PMS, auch prämenstruelles dysphorische Störung (PMDS) genant. Auch bei Störungen der Sexualität oder der Hormonproduktion wird nach körperlichen Ursachen (Östrogenmangel, Progesteronmangel, Testosteronmangel, Entzündungen, Diabetes etc.) geforscht – und gelegentlich auch gefunden. Dieses ist auch sehr wichtig. Aber ohne organischen "Befund" ist die hiesige Medizin meist ratlos – es bleibt die vorübergehende Stütze durch Medikamente wie Viagra® , Hormone für Schilddrüse, Ovarien, Hoden oder Antidepressiva. ...

... Vor einer Behandlung mit Akupunktur hingegen wird genau nach den zugrunde liegenden Mechanismen der Störung gesucht. Ein ausführliches Gespräch, aber vor allem auch die Puls- und Zungendiagnose geben Aufschluss darüber, welche Behandlungsansätze mit Akupunktur und Moxibustion möglich sind.

Die Sicht der TCM - bei Mann und Frau:

Beim Mann sind erektile Dysfunktionen (Impotenz, Potenzstörungen) aus Sicht der chinesischen Medizin häufig Störungen des Energieflusses (Qi-Flusses) in den Leitbahnen (Meridianen). Diese können häufig durch Unsicherheiten, aber auch durch tiefsitzenden Ärger ausgelöst werden- eine Disharmonie der Leber-Funktion, die aus Sicht der alten chinesischen Ärzte für das alltägliche Gleichgewicht von Anspannung und Entspannung verantwortlich ist.

Bei Frauen sind diese Ursachen z.B. für geringes sexuelles Bedürfnis (wenig Libido, Frigidität) auch wichtig, aber eher noch durchgemachte emotionale Verletzungen, Ängste oder Erschöpfungen – die auch aus Sicht der chinesischen Medizin "an die Nieren gehen".

In jedem Fall ist eine ausführliche Diagnostik notwendig – wie oben beschrieben. Denn: "Die westliche Medizin sucht nach Befunden – die chinesische Medizin fragt nach dem Befinden"!

Zum Beispiel:

Unfruchtbarkeit-mögliche Ursachen bei der Frau

Bei einer Frau können die Gebärmutter und – selten – die Scheide, meist angeboren, anatomisch verändert sein. Verwachsungen sind haben sich oft nach einer Operation oder Entzündung (z.B. Appendizitis-Wurmfortsatzentzündung) herausgebildet. Möglicherweise besteht auch ein Eileiterverschluss nach einer Eileiterentzündung. Oder organische Veränderungen treten im kleinen Becken als Folge von Endometriose (häufig, versprengte Gebätmutterschleimhaut; Leitsymptom ist die sehr schmerzhefte Periodenblutung, s.u.) und Myomen (gutartige Muskelknoten der in der Gebärmutterwand) auf. Und natürlich ernstzunehmende Unregelmässigkeiten in der Hormonproduktion, sei es in der ersten Zyklushälfte von Östrogenen mit Störungen der Eireifung (wie z.B. beim so genannten PCO-Syndrom mit vermehrten männlichen Hormonen) oder in der Zeit zwischen Eisprung und Blutung des Progesterons als Ausdruck einer Gelbkörperschwäche. Auch immunlogische und genetische Ursachen eines unerfüllten Kinderwunsches kennt man. Gerade Probleme im Immunsystem (häufig bei Frühaborten)  können in meiner Praxis mit den Methoden der TCM behandelt werden. Ähnlich ist auch das Ursachenspektrum bei wiederholten Fehlgeburten.

Vorzeitiges Klimakterium

Wechseljahrsbeschwerden treten gelegentlich weit vor dem 50. Lebensjahr auf und werden dann u.U. durch eine umfangreiche Hormondiagnostik belegt. Häufig handelt es sich jedoch nur um ein vorübergehendes Geschehen aufgrund verschiedener Belastungssituationen. Die Veränderungen können sich durchaus zurückbilden- was sich dann z.B. auch in einem wieder normalen Menstruationszyklus zeigt. Auch die anderen Symptome können wieder bis zur "richtigen Zeit" verschwinden. Wobei Wechseljahresbeschwerden generell nicht unbedingt sein müssen - allein Sport und eine angepasste Ernährung allein können sehr gut in dieser Zeit helfen!
  • Typische Beschwerden eines vorzeitigen Klimakteriums:
  • Hitzewalllungen
  • unregelmäßige und/ oder schwächer werdende Menstruationsblutung bis hin zum Ausbleiben der Blutung
  • Nachtschweiße
  • Verstimmungszustände
  • innere Unruhe
  • trockene Haut und Schleimhaut
  • Haarausfall
  • Laborparameter der Schulmedizin sind: Erniedrigter Estradiol 2 Spiegel bei gleichzeitig erhöhtem FSH-Titer

Aus Sicht  der chinesischen Medizin kann das vorzeitige Klimakterium verschiedene Ursachen haben und demzufolge können diesen Beschwerden verschiedenartige Dysharmoniemuster zu Grunde liegen - die ich hier nur beispielhaft aufführen kann

  • (Qi- und) Blut-Mangel - wichtige Anzeichen: Müdigkeit, viele Träume, nervöse Unruhe, Austrockung
  • Nieren-Yin Mangel - wichtige Anzeichen: Hitzegefühle, Schlafstörungen
  • Nieren-Yang Mangel - wichtige Anzeichen: Kältegefühle, Lustlosigkeit, Rückenschmerzen
  • Leber-Qi Stagnation - wichtige Anzeichen: Depressionen, Reizbarkeit, Ungeduld
  • Ansammlung von Schleim, der den  freien Energiefluß blockiert - wichtige Anzeichen: Ausfluss, Zystenbildung, Schweregefühle, Ödeme
  • Blut-Stagnation - wichtige Anzeichen: Myome, schmerzhafte Menstruationsblutung

Die Behandlung

Die Behandlung erfolgt nach einer genauen Diagnosestellung nach den Kriterien der Chinesischen Medizin. So zeigen sich bei einer Stagnation von Blut beispielsweise an der Unterseite der Zunge verstärkte dunkelblaue Adern. Bei einer Ansammlung von Feuchtigkeit ist in der Regel der Zungenkörper geschwollen – es zeigen sich dann auch Zahnmarken an den Rändern- oder die Zunge ist mit einem dicken weißlich-gelben Belag bedeckt.

Nach der genauen Diagnose (Pulsdiagnose, Zungendiagnose, Bauchdiagnose, Gespräch) ergibt sich dann das Behandlungskonzept. Hierbei kommen zur Anwendung:

  • Akupunktur und Moxibustion
  • Verordnung von chinesischen Kräutern
  • bei Autoimmunproblemen (Hashimoto, Basedow, auch bei Infertilität) die Eigenbluttherapie
  • Möglichkeiten zur Selbstbehandlung (Ernährung, Bewegungsübungen, Lebensweise)
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