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Schmerztherapie mit Akupunktur

TCM Akupunktur

In keinem Bereich hat die Akupunktur in den letzten Jahren mehr Anerkennung gefunden als in der Behandlung von Schmerzen der verschiedensten Art. Herausragende Erfolge gab es wissenschaftlich erwiesenermaßen bei Kopfschmerzen, Migräne, Menstruationsbeschwerden und Rückenschmerzen.

Wie wirkt Akupunktur bei Schmerzen?
Erklärungsversuche für die Wirkung aus neuer naturwissenschaftlicher Sicht gibt es viele, am bekanntesten ist derjenige, der von der Ausschüttung körpereigener Endorphine ("Glückshormone") ausgeht. Das würde aber nicht die gezielte Wirkung auf bestimmte Körperregionen erklären. Um tatsächlich die Wirkung der seit etwa 3000 Jahren im Fernen Osten praktizierten Nadeltherapie erklären zu können, darf man nicht die Methoden der gerade mal 250 Jahre alten westlichen "Naturwissenschaft" heranziehen.


So wie man zur Erklärung der Chemie nicht die Methoden der Physik benutzen kann, oder für die Sozialwissenschaften nicht die Mathematik. Die chinesische Medizin bedient sich ihres eigenen Erklärungssystems - und dieses besteht vor allem in einer Sicht des Menschen, die alle Veränderungen gleichermaßen auf körperlicher, geistiger und emotionaler Sicht begreift. Schmerzen jedweder Art sind auf Störungen des Flusses der Lebensenergie "Qi" zurückzuführen. Dieses Qi wird vom Körper entweder selber produziert oder über Nahrung und Atmung aufgenommen und verwertet. Es kreist zeitlebens in einem System von "Kanälen" oder Leitbahnen (Meridianen).

Normalerweise spürt man von diesem zirkulierenden Qi nichts. Gerät jedoch der Organismus aus irgendeinem Grunde in ein Ungleichgewicht, zeigen sich die "Schwachstellen" des Systems: das Qi stockt an einem Ort und diese Stauung oder Blockade macht sich dann als Schmerz bemerkbar. Mal als Brennen, Stechen, Drücken, Ziehen oder Ausstrahlen, mal als dumpfes oder bohrendes, zuckendes oder krampfendes Gefühl - je nachdem, wodurch die Störung verursacht wurde. Die auslösenden Faktoren können innerlicher (ernährungs- oder psychisch-emotional bedingt) oder äußerlicher (Klima - auch soziales! -, Trauma/Verletzung, Impfung, Infektion etc.) Natur sein.

Das Vorgehen:
Bei der Akupunktur wird bei einer Störung des Qi-Flusses folgendermaßen verfahren:
Nach der Vorstellung, dass der gleichmäßige Fluss im Leitbahnsystem (Meridianen) wiederhergestellt werden muss, damit die Schmerzen dauerhaft beseitigt werden, werden die auf diesen Leitbahnen liegenden Akupunkturpunkte ("Qi-Höhlen") vor allem mit dünnen Nadeln gereizt. Diese ausgesuchten Reizpunkte liegen über den ganzen Körper verteilt, und ein geübter Akupunkteur macht sich dieses Netzwerk zunutze, indem er u.U. weit von der schmerzenden Stelle entfernt z.B. Nadeln einsticht. So wie man zwar das Licht in einem Zimmer ausschalten kann, wenn man die Glühbirne herausdreht - geschickter und einfacher ist es jedoch, den Lichtschalter zu betätigen….Neben den Nadeln werden verschiedene andere Instrumente zur Reizung des Akupunkturpunkte benutzt: Sehr häufig die Erwärmung mit glimmenden Kräutern ("Moxibustion"), das Schröpfen mit bauchigen Gläsern, magnetische Kügelchen, Massagetechniken u.a.


Der Teil und das Ganze
Die Beseitigung einer lokalen Stauung oder Blockade ist die eine Sache, die andere ist jedoch herauszufinden, warum es an dieser Stelle zu einer Störung gekommen ist. Wo und wann der Organismus aus seinem harmonischen Gleichgewicht geraten ist und somit die Voraussetzung für die Schmerzen zu finden sind. Hierzu bedarf es einer ausführlichen Diagnostik. In einem Gespräch wird mit anschließender Zungen- und Puls- und ggf. Bauchdiagnose herausgefunden, welche Mechanismen zu der Störung geführt haben. Diese können u.U. sehr lange zurückliegen - wie z.B. Impfungen oder durchgemachte schwere Erkrankungen und Stresssituationen. Auf Grundlage dieser Befunde wird dann ein Therapiekonzept erstellt, das sowohl die aktuellen Schmerzen als auch die diesen zugrunde liegende Störung mit einbezieht. Letztlich ist es Ziel eines klassischen Akupunkteurs, alle Aspekte des kranken Menschen im wahrsten Sinne des Wortes "auf den Punkt zu bringen".

Nebenwirkungen?
…in diesem Sinne gibt es nicht, wohl aber gelegentlich nicht erwartete Wirkungen. Dieses ist der Fall, wenn beispielsweise der Organismus anfängt nach womöglich jahrzehntelanger Blockade von Körperfunktionen wieder in Fluss gerät und sich anfängt zu "wehren". Oder aber auch, wenn psychische Belastungen und Stresssituationen nicht mehr ins Gewicht fallen und der Mensch anfängt, sein Leben wieder neu zu betrachten und zu organisieren. Oder aber das dringend notwendige Erholungsbedürfnis sich "Gehör verschafft" und dadurch das Schlafbedürfnis wächst. Wichtig ist es vor allem, dass die grundlegende Heilung Schritt für Schritt erfolgt und eine gewisse Zeit braucht - je nachdem, wie tief greifend und lange vorhanden die Störung ist.

Nicht nur Nadeln!

Die chinesische Medizin und auch die westliche Naturheilkunde haben viele Methoden entwickelt, mit denen sich seit Jahrhuznderten und Jahrtausenden Schmerzen behandeln lassen. In meinen Praxen in München und Berlin verwende ich vor allem die Akupunktur und die Moxibustion, aber auch die aus unserer westlichen Naturheilkunde stammende Blutegeltherapie.

Jede Schmerztherapie, die dauerhaften Erfolg über die unmittelbare Schmerzbeseitigung anstrebt, bezieht den Patienten aktiv in die Behandlung mit ein. Das bedeutet vor allem die Fähigkeiten zu verbessern, wie man mit Belastungssituationen der verschiedensten Art umgehen kann. Die Überlegungen reichen von Ernährungsplänen über Atem- und Bewegungsübungen (Qigong, Taiji, Yoga u.a., aber auch Wandern, Walken, Radfahren, Joggen…) bis hin zu verhaltenstherapeutischen Techniken. Wenn die Akupunkturbehandlung eng verzahnt mit einer Änderung in der Lebensweise des Menschen erfolgt, sind die langfristigen Erfolgsaussichten am größten!

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